Naturehike Cloud Up 1 Test: Günstiges Leichtzelt für Solo-Abenteuer
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Suchst du ein leichtes 1-Personen-Zelt, das auch bei Regen trocken bleibt, sich einfach aufbauen lässt und dabei unter 200 Euro kostet? Dann lies weiter – ich habe das Naturehike Cloud Up 1 auf mehreren Touren getestet: im Regen, bei Wind und unter dem Sternenhimmel. Hier kommt mein ehrlicher, praxisnaher Erfahrungsbericht.
Erster Eindruck: Kompakt und schnell aufgebaut
Das Cloud Up 1 kommt in einem überraschend kleinen Packsack. Mit 40 × 13 cm und etwa 1,5 kg fällt es im Rucksack kaum auf – ideal für Trekking, Bikepacking oder Solo-Wanderungen.
Das Design folgt dem Motto: Keep it simple. Ein einziger Bogen – die Aluminiumstange – bildet das stabile Rückgrat.
Das Innenzelt wird eingehängt, das Außenzelt darüber gespannt. Das klappt auch im Regen mit etwas Übung in unter 5 Minuten. Und ja: Auch alleine.
Beim ersten Aufbau in der Nähe von Heidelberg stand das Trekkingzelt in unter 5 Minuten. Die Aluminiumstange ist vormontiert, das Innenzelt wird eingehängt, das Außenzelt darüber gelegt – simpel, effizient und auch bei Regen machbar.
Verarbeitung: Gute Qualität zum kleinen Preis
Die Verarbeitungsqualität ist besser als erwartet. Versiegelte Nähte, stabile Clips, gut laufende Reißverschlüsse und ein robuster Zeltboden. Das mitgelieferte Groundsheet schützt zuverlässig vor Bodennässe – ein Extra, das in dieser Preisklasse selten ist.
Gewicht, Wetterbeständigkeit & Belüftung
Mit 1.500 g inklusive Gestänge, Heringen und Unterlage ist das Cloud Up 1 ein echtes Leichtzelt – besonders für Touren, bei denen jedes Gramm zählt.
Das Außenzelt bietet eine Wassersäule von 4.000 mm, der Boden ebenso. Die Wasserdichtigkeit wurde beim Härtetest unter Beweis gestellt: In einer stürmischen Nacht mit Dauerregen und starkem Wind blieb das Zelt vollständig dicht. Kein Tropfen drang ein.
Auch der Windschutz war erstaunlich gut – solange alle Leinen sauber abgespannt sind.
Die Belüftung ist funktional, aber begrenzt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann sich Kondens bilden – ein klassisches Problem bei 1-Personen-Zelten mit nur einem Lüfter. An heißen Tagen lässt sich das Innenzelt auch solo nutzen. Ich habe es einmal ohne Außenzelt in Südtirol aufgestellt – klare Nacht, gute Luft und ein fantastischer Blick in den Sternenhimmel.
Wer mehr über Begriffe wie Wassersäule oder Materialangaben erfahren möchte, findet eine verständliche Erklärung dazu in meinen Outdoor-Begriffen.
Outdoor-Test: Drei Touren, drei Erfahrungen
- Mai – Schwarzwald: Trockene, kühle Nächte. Aufbau problemlos, angenehmes Schlafklima.
- Juni – Eifel: Starkregen & Wind. Das Zelt hielt dicht, keine Lecks, kein Flattern.
- August – Südtirol: Ohne Außenzelt, nur unter dem Mesh-Innenzelt geschlafen – perfekte Aussicht und gute Belüftung.
Langzeiterfahrung nach 15 Nächten
Nach 15 Nächten im Einsatz zeigt das Cloud Up 1 keine nennenswerte Abnutzung. Nähte, Gestänge, Reißverschlüsse – alles funktioniert einwandfrei.
Der Aufbau geht auch nach mehreren Einsätzen schnell von der Hand. Die Stabilität bleibt konstant, auch wenn das Zelt mehrfach nass verpackt wurde.
Vergleich: Naturehike Cloud Up 1 vs. Konkurrenz
| Modell | Gewicht | Preis (ca.) | Wassersäule | Aufbauart | Kurzfazit |
|---|---|---|---|---|---|
| Naturehike Cloud Up 1 | ~1,5 kg | ab 140 € | 4.000 mm | Kuppel, freistehend | Top Verarbeitung & guter Wetterschutz |
| MSR Hubba NX Solo | ~1,3 kg | ab 400 € | 1.200 mm / 3.000 mm (Boden) | Kuppel, freistehend | Sehr leicht & langlebig – Premium-Klasse |
| Wechsel Exogen 1 | ~1,6 kg | ab 400 € | 2.000 mm / 5.000 mm (Boden) | Geodätisches Zelt, freistehend | Robust & sturmfest, ideal für anspruchsvolle Touren |
Vergleich: Naturehike Cloud Up 1 vs. MSR Hubba NX Solo vs. Wechsel Exogen 1
Wer solo unterwegs ist – ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf Trekkingtour – stellt hohe Ansprüche an sein Zelt: Es soll leicht, wetterfest und einfach im Handling sein. Ich habe drei aktuelle 1-Personen-Zelte gegenübergestellt, die auf Amazon verfügbar sind und verschiedene Anforderungen abdecken:
Naturehike Cloud Up 1 – Preis-Leistungs-Sieger
Für alle, die ein zuverlässiges Leichtzelt zum fairen Preis suchen, bleibt das Cloud Up 1 ein echter Favorit. Es wiegt nur rund 1,5 kg, bietet eine solide Wassersäule von 4.000 mm und hat sich bei mir auf Touren in Schwarzwald und Pfälzerwald mehrfach bewährt – auch bei Regen und Wind. Ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene, die nicht gleich 400 € ausgeben wollen.
👉 Fazit: Robustes Allround-Zelt mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.
MSR Hubba NX Solo – Ultraleicht & hochwertig
Wer jedes Gramm zählt und maximale Qualität sucht, landet fast zwangsläufig beim MSR Hubba NX. Mit nur 1,3 kg gehört es zu den leichtesten freistehenden Zelten überhaupt. Die Materialien sind top, der Aufbau geht schnell, aber: Der Preis liegt bei etwa 400 €.
👉 Fazit: Premium für Minimalisten. Ideal für Fernwanderungen, Ultraleicht-Trekking & Bikepacking.
Wechsel Exogen 1 – Stabilität für jede Wetterlage
Dieses Zelt richtet sich an ambitionierte Trekker, die auch in rauem Gelände unterwegs sind. Das Exogen 1 ist ein geodätisches Leichtzelt mit hervorragender Windstabilität, 5.000 mm Bodenwassersäule und cleverer Belüftung. Es wiegt rund 1,6 kg und ist technisch sehr durchdacht – dafür preislich mit ca. 499 € auch im oberen Segment.
👉 Fazit: Ideal für alle, die bei Wetter und Gelände keine Kompromisse machen wollen.
Welche Empfehlung für wen?
| Zielgruppe | Empfehlung |
|---|---|
| Budget-Trekker, Einsteiger | ✅ Naturehike Cloud Up 1 |
| Ultraleicht-Fans & Fernwanderer | ✅ MSR Hubba NX Solo |
| Anspruchsvolle Touren, Wind & Wetter | ✅ Wechsel Exogen 1 |
Wenn du mehr über konkrete Ausrüstung erfahren möchtest, findest du in meinen Produkttests rund um Outdoor, Sport und Freizeit viele praktische Erfahrungen und Empfehlungen.
Zuletzt aktualisiert am: 16. November 2025
Dieser Beitrag wird laufend gepflegt, um Erfahrungen und Änderungen bei Ausrüstung zu berücksichtigen.
